Handyvertrag und ihre Tücken

Wer sich ein neues Handy kauft, hat meistens die Qual der Wahl, denn insbesondere teurere Handys lassen sich oft nur bei gleichzeitigem Abschließen eines Vertrages sinnvoll finanzieren. Solch ein Vertrag drückt die Anschaffungskosten des Handys mitunter auf nur einen Euro; allerdings werden dafür im Gegenzug auch monatlich feste Beträge vom Konto abgebucht, auf die die Gesprächskosten noch nicht mal draufgerechnet sind.

Auf was muss man bei Handyverträgen achten?

Der größte Nachteil beim Abschluss eines Vertrags für das neue Mobiltelefon ist, dass diese Verträge in fast allen Fällen Laufzeiten von 12 bis 24 Monaten haben. Das heißt, dass man für die nächsten ein oder zwei Jahre grundsätzlich an diesen Mobilfunkbetreiber gekettet ist, denn ein Auflösen des Vertrages ist nur in den seltensten Fällen möglich. Gerade dieser Bereich, der Mobilfunk, unterliegt jedoch so heftigen Schwankungen, dass sich beinahe monatlich Konditionen ändern, ein anderer Anbieter doch wieder ein wenig billiger ist oder bessere Leistungsmerkmale anbietet und so weiter. Den richtigen Zeitpunkt für einen Vertragsabschluss gibt es somit nicht. Möchte man einfach abwarten, bis wirklich alles stimmt, kommt man nie zum Abschluss eines Vertrags, denn am Horizont wird immer eine Karotte hängen, hinter der man wie ein Pferd hinterherhecheln kann.
Besondere Beachtung den Kosten gegenüber sollten selbstverständlich die Personenkreise schenken, denen es von Natur aus finanziell nicht ganz so rosig geht. Als Stichwort seien dort Schüler und Studenten genannt. Gerade in den jüngeren Phasen des Lebens, in denen das monatliche Einkommen weder besonders hoch noch besonders sicher ist, können sich die Lebensumstände innerhalb kurzer Zeit drastisch ändern. Daher muss man beim Abschluss eines Handyvertrags einen gewissen Weitblick an den Tag legen, denn, wie bereits gesagt, diese Verträge laufen im Normalfall weit über ein Jahr. Man muss sich also wenigstens für diesen Zeitraum seiner Finanzen sicher sein.

Das Kleingedruckte und seine Folgen

Auch Handyverträge bilden bei diesem Thema keine Ausnahme. Bevor man den Vertrag unterzeichnet, sollte man sich noch einmal die gebuchten Leistungen und deren monatliche Kosten ansehen. Mittlerweile sind einige dieser Verträge so undurchsichtig geworden, dass man auf den ersten Blick gerne Details übersieht. Daher gilt auch beim Handyvertrag: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

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